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	<title>Sinnliche Gedichte</title>
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	<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 12:34:09 +0000</pubDate>
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		<title>Du (Clemens Brentano)</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 08:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte (allgemein)]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erde war gestorben
Ich lebte ganz allein
Die Sonne war verdorben,
Bis auf die Augen dein.

Du bietest mir zu trinken
Und blickst mich nicht an
Läßt du die Augen sinken
So ist&#8217;s um mich getan.
Der Frühling regt die Schwingen
Die Erde sehnet sich
Sie kann nichts wiederbringen
Als dich, du Gute, dich.
Du von Clemens Brentano 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erde war gestorben<br />
Ich lebte ganz allein<br />
Die Sonne war verdorben,<br />
Bis auf die Augen dein.</p>
<p><span id="more-68"></span></p>
<p>Du bietest mir zu trinken<br />
Und blickst mich nicht an<br />
Läßt du die Augen sinken<br />
So ist&#8217;s um mich getan.</p>
<p>Der Frühling regt die Schwingen<br />
Die Erde sehnet sich<br />
Sie kann nichts wiederbringen<br />
Als dich, du Gute, dich.</p>
<p><strong>Du von Clemens Brentano </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Durstige (Achim v. Arnim)</title>
		<link>http://www.sinnliche-gedichte.de/romantische-gedichte/der-durstige-achim-v-arnim/</link>
		<comments>http://www.sinnliche-gedichte.de/romantische-gedichte/der-durstige-achim-v-arnim/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 08:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Romantische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach Gott, wie tät mir gut
Ein Kuß auf meinem Mund,
Die Lippe wär&#8217; nicht wund
Von Durst und heißer Glut:
Ich wäre dann gesund
Und ruhig lief mein Blut,
Ach Gott, wie tät mir gut
Ein Kuß auf ihrem Mund.

Die Liebe wär&#8217; dann aus,
Ich würde fleißig sein,
Es fiel mir manches ein,
Ich bliebe dann zu Haus,
Ich flieg&#8217; dem Leuchtwurm nach,
Ihn löscht kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Gott, wie tät mir gut<br />
Ein Kuß auf meinem Mund,<br />
Die Lippe wär&#8217; nicht wund<br />
Von Durst und heißer Glut:<br />
Ich wäre dann gesund<br />
Und ruhig lief mein Blut,<br />
Ach Gott, wie tät mir gut<br />
Ein Kuß auf ihrem Mund.</p>
<p><span id="more-67"></span></p>
<p>Die Liebe wär&#8217; dann aus,<br />
Ich würde fleißig sein,<br />
Es fiel mir manches ein,<br />
Ich bliebe dann zu Haus,<br />
Ich flieg&#8217; dem Leuchtwurm nach,<br />
Ihn löscht kein Dunkel aus,<br />
Es fliegt zu Liebchens Haus,<br />
Wenn niemand drinnen wach.</p>
<p>Ach Gott, so muß ich hin<br />
In jeder nächt&#8217;gen Stund&#8217;,<br />
Es wird schon allen kund,<br />
Daß ich verliebet bin;<br />
Ob ich geliebet bin,<br />
Ach Gott, tu es mir kund,<br />
Durch ihren schönen Mund,<br />
Zu ihr muß ich jetzt hin.</p>
<p>Ach Gott, heut schließ mich ein<br />
In ihre Lippen dicht,<br />
Im nächtlichen Gesicht,<br />
Sind sie wie Wellenschein,<br />
Ach brennen heiß und licht,<br />
Erlösche mich darein,<br />
Es kann nicht anders sein<br />
Und ich versag&#8217;s mir nicht.</p>
<p><strong>Der Durstige von Achim von Arnim� </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Treue (Ludwig Tieck)</title>
		<link>http://www.sinnliche-gedichte.de/romantische-gedichte/treue-ludwig-tieck/</link>
		<comments>http://www.sinnliche-gedichte.de/romantische-gedichte/treue-ludwig-tieck/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 12:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Romantische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Treue Liebe dauert lange,
Ueberlebet manche Stund,
Und kein Zweifel macht sie bange,
Immer bleibt ihr Muth gesund.

Dräuen gleich in dichten Schaaren,
Fordern gleich zum Wankelmuth
Sturm und Tod, setzt den Gefahren
Lieb‘ entgegen treues Blut.
Und wie Nebel stürzt zurücke
Was den Sinn gefangen hält,
Und dem heitern Frühlingsblicke
Oeffnet sich die weite Welt.
Errungen
Bezwungen
Von Lieb‘ ist das Glück,
Verschwunden
Die Stunden
Sie fliehen zurück;
Und seelige Lust
Sie stillet
Erfüllet
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Treue Liebe dauert lange,<br />
Ueberlebet manche Stund,<br />
Und kein Zweifel macht sie bange,<br />
Immer bleibt ihr Muth gesund.</p>
<p><span id="more-66"></span><br />
Dräuen gleich in dichten Schaaren,<br />
Fordern gleich zum Wankelmuth<br />
Sturm und Tod, setzt den Gefahren<br />
Lieb‘ entgegen treues Blut.</p>
<p>Und wie Nebel stürzt zurücke<br />
Was den Sinn gefangen hält,<br />
Und dem heitern Frühlingsblicke<br />
Oeffnet sich die weite Welt.<br />
Errungen<br />
Bezwungen<br />
Von Lieb‘ ist das Glück,<br />
Verschwunden<br />
Die Stunden<br />
Sie fliehen zurück;<br />
Und seelige Lust<br />
Sie stillet<br />
Erfüllet<br />
Die trunkene wonneklopfende Brust,<br />
Sie scheide<br />
Von Leide<br />
Auf immer,<br />
Und nimmer<br />
Entschwinde die liebliche, seelige, himmlische Lust!<strong></strong></p>
<p><strong><strong>Treue von Ludwig Tieck (1773 - 1853) </strong></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lauf der Welt (Ludwig Uhland)</title>
		<link>http://www.sinnliche-gedichte.de/gedichte-allgemein/lauf-der-welt-ludwig-uhland/</link>
		<comments>http://www.sinnliche-gedichte.de/gedichte-allgemein/lauf-der-welt-ludwig-uhland/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 11:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedichte (allgemein)]]></category>

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		<description><![CDATA[An jedem Abend geh&#8217; ich aus,
Hinauf den Wiesensteg.
Sie schaut aus ihrem Gartenhaus,
Es stehet hart am Weg.
Wir haben uns noch nie bestellt,
Es ist nur so der Lauf der Welt.

Ich weiß nicht, wie es so geschah,
Seit lange küß&#8217; ich sie.
Ich bitte nicht, sie sagt nicht: Ja!
Doch sagt sie: Nein! auch nie.
Wenn Lippe gern auf Lippe ruht,
Wir hindern&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An jedem Abend geh&#8217; ich aus,<br />
Hinauf den Wiesensteg.<br />
Sie schaut aus ihrem Gartenhaus,<br />
Es stehet hart am Weg.<br />
Wir haben uns noch nie bestellt,<br />
Es ist nur so der Lauf der Welt.</p>
<p><span id="more-65"></span></p>
<p>Ich weiß nicht, wie es so geschah,<br />
Seit lange küß&#8217; ich sie.<br />
Ich bitte nicht, sie sagt nicht: Ja!<br />
Doch sagt sie: Nein! auch nie.<br />
Wenn Lippe gern auf Lippe ruht,<br />
Wir hindern&#8217;s nicht, uns dünkt es gut.</p>
<p>Das Lüftchen mit der Rose spielt,<br />
Es fragt nicht: Hast mich lieb?<br />
Das Röschen sich am Taue kühlt,<br />
Es sagt nicht lange: Gib!<br />
Ich liebe sie, sie liebet mich,<br />
Doch keines sagt: Ich liebe dich!</p>
<p><strong>Lauf der Welt von Ludwig Uhland (1787 - 1832)</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Stunde schlug (Theodor Storm)</title>
		<link>http://www.sinnliche-gedichte.de/erotische-gedichte/die-stunde-schlug-theodor-storm/</link>
		<comments>http://www.sinnliche-gedichte.de/erotische-gedichte/die-stunde-schlug-theodor-storm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 09:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[erotische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sinnliche-gedichte.de/erotische-gedichte/die-stunde-schlug-theodor-storm/</guid>
		<description><![CDATA[Die Stunde schlug, und deine Hand
Liegt zitternd in der meinen,
An meine Lippen streiften schon
Mit scheuem Druck die deinen.

Es zuckten aus dem vollen Kelch
Elektrisch schon die Funken;
O fasse Mut, und fliehe nicht,
Bevor wir ganz getrunken!
Die Lippen, die mich so berührt,
Sind nicht mehr deine eignen;
Sie können doch, solang du lebst,
Die meinen nicht verleugnen.
Die Lippen, die sich so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stunde schlug, und deine Hand<br />
Liegt zitternd in der meinen,<br />
An meine Lippen streiften schon<br />
Mit scheuem Druck die deinen.</p>
<p><span id="more-64"></span><br />
Es zuckten aus dem vollen Kelch<br />
Elektrisch schon die Funken;<br />
O fasse Mut, und fliehe nicht,<br />
Bevor wir ganz getrunken!</p>
<p>Die Lippen, die mich so berührt,<br />
Sind nicht mehr deine eignen;<br />
Sie können doch, solang du lebst,<br />
Die meinen nicht verleugnen.</p>
<p>Die Lippen, die sich so berührt,<br />
Sind rettungslos gefangen;<br />
Spät oder früh, sie müssen                                              doch<br />
Sich tödlich heimverlangen.</p>
<p><strong>Die Stunde schlug (Theodor Storm)� </strong></p>
]]></content:encoded>
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